Jacqueline Rockmann
Ihr Steuerberater in Berlin Charlottenburg

Tipps und Links zum Thema Steuerberatung

Im Folgenden haben wir für Sie einige nützliche Informationen, unkompliziert und kompakt aufbereitet, zum Thema Steuerrecht und Steuerberatung in Berlin bereit gestellt.

Bitte beachten Sie, dass wir für die hier gegebenen Hinweise keinerlei Haftung übernehmen. Sie kann eine individuelle Steuerberatung in keinem Fall ersetzen.

Abgabefrist für die Steuererklärung 2016

Auch im nächsten Jahr 2017 endet die Frist für die Abgabe der Steuererklärungen 2016 am 31.05.2017.

Wird ein Steuerberater mit der Bearbeitung der Erklärung beauftragt, verlängert sich die Frist bis zum 31.12.2017.

Eine Erklärung kann sich unter Umständen lohnen. Wir beraten Sie gerne!

Ab 2018 wurden die Fristen neu geregelt! Wer verpflichtet ist eine Erklärung zu erstellen, hat dann Zeit bis zum 31.07. des Folgejahres.

Wer durch einen Steuerberater vertreten wird, hat dann 14 Monate Zeit, also bis zum 28.02. des übernächsten Jahres.

Voraussetzung ist jedoch, dass die technischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sind.

Aber Achtung!

Das Finanzamt hat dennoch das Recht einzelne Steuerpflichtige zu einer früheren Abgabe der Erklärung aufzufordern. Diese Abgabetermine sollten unbedingt beachtet werden um Verspätungszuschläge zu vermeiden.

Registrierkassen: Wichtige Änderung zum Jahreswechsel

Die in der sogenannten Kassenrichtlinie geregelte Übergangsfrist für Registrierkassen geregelte Übergangsfrist läuft mit dem Jahreswechsel aus. Betroffen sind Kassen, die keine hinreichende Einzelaufzeichnung sowie Speicher- und Datenexportfunktion haben.

Mit Jahresbeginn sollten daher alle Geräte, die nicht den Anforderungen entsprechen, ersetzt werden.

Kein anteiliger Abzug bei gemischter Nutzung des Arbeitszimmers

Der Große Senat des Bundesfinanzhofs hat mt Beschluss vom 27.07.2015 nun die restriktive Auffassung der Finanzverwaltung bestätigt.

Danach ist eine private Mitbenutzung des Arbeitszimmers von 10% oder mehr schädlich und führt zur vollständigen Nichtberücksichtigung der entsprechenden Kosten.

Entgegen der vorherigen Auffassung des IX. Senats ist auch keine anteilige Berücksichtigung der Kosten möglich.

Das Gericht begründet dies damit, dass sich der Umfang der Nutzung nicht zweifelsfrei nachprüfen lasse. Es werden jedoch keine Ausführungen dazu gemacht, wie der Nachweis bzw. die Glaubhaftmachung einer nahezu ausschließlichen steuerlich anerkennbaren Nutzung konkret aussehen müssten.

Häusliches Arbeitszimmer an den Arbeitgeber vermieten

Ein häusliches Arbeitszimmer von der Steuer abzusetzen, ist so gut wie unmöglich geworden. Es sei denn, Sie vermieten das Zimmer einfach an den eigenen Arbeitgeber.  Vermietet ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber den Raum in seiner eigenen Wohnung, in dem er arbeitet, handelt es sich steuerrechtlich nicht mehr um ein häusliches Arbeitszimmer. Der Arbeitnehmer erzielt dann Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Von diesen Einkünften können dann alle mit dem Arbeitszimmer zusammenhängenden Kosten als Werbungskosten abgezogen werden. Die für häusliche Arbeitszimmer geltenden Abzugsbeschränkungen gelten dann nicht mehr. Wichtig ist aber: Die Vermietung an den Arbeitgeber wird nur dann als abzugsfähig anerkannt, wenn das Arbeitszimmer überwiegend im betrieblichen Interesse des Arbeitgebers genutzt wird. Es muss also auch zur beruflichen Tätigkeit des Arbeitnehmers passen.

Sachzuwendungen an Mitarbeiter

Sachzuwendungen oder Geschenke an den Arbeitnehmer aus Anlass eines persönlichen Ereignisses kann der Arbeitgeber als Betriebsausgabe geltend machen. Grundsätzlich sind sie lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig. Eine Ausnahme bilden aber übliche Aufmerksamkeiten zu besonderen persönlichen Anlässen wie z. Bsp. Hochzeit, Geburtstag oder andere Gelegenheiten. Der Wert des Geschenkes darf die Grenze von 60 EUR (inklusive Umsatzsteuer) je Anlass nicht überschreiten.

Begünstigt sind auch Zuwendungen in Form von Warengutscheinen. (z. Bsp. von Tankstellen, Supermärkten, Kaufhäusern usw.) Die Auszahlung von Geld muss ausgeschlossen sein. Eine gute Möglichkeit für eine Gehaltserhöhung beim Arbeitnehmer, bei der auch wirklich mal was beim Arbeitnehmer ankommt! Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Erhöhung Mindestlohn: Prüfen Sie den Minijob!

Der Mindestlohn wird ab dem 01.01.2017 auf EUR 8,84 angehoben. Der Minijobber würde dann für das gleiche Geld, künftig jeden Monat rund 2 Stunden weniger arbeiten!

Zum Jahreswechsel sollte daher die monatliche Arbeitszeit überprüft werden. Anderenfalls kann durch die Anhebung des Stundenlohns der für den Arbeitnehmer sozialversicherungsfreie Minijob in Gefahr sein!

noch kürzer

Minijobs

Geringfügig entlohnte Beschäftigte - so heißen Minijobber nach dem Sozialgesetzbuch - können ab dem 1. Januar 2013 bis zu 450 Euro pro Monat verdienen. Darüber hinaus sind Minijobs, die ab dem 1. Januar 2013 begonnen wurden versicherungspflichtig in der gesetzlichen Rentenversicherung. Hierdurch erwerben die Beschäftigten Ansprüche auf das volle Leistungspaket der Rentenversicherung mit vergleichsweise niedrigen eigenen Beiträgen. Es ist jedoch auch die Befreiung von der Versicherungspflicht möglich. Wir helfen Ihnen bei dieser umfangreichen Thematik gerne weiter.

Erfüllung der Aufbewahrungspflicht bei elektronisch übermittelten Kontoauszügen

Nunmehr hat sich das BMF in einem Schreiben an die Deutsche Kreditwirtschaft dazu geäußert, dass auch elektronische Kontoauszüge als Buchungsbelege anzuerkennen sind. Voraussetzung ist, dass der elektronische Kontoauszug mit Eingang beim Steuerpflichtigen auf seine Richtigkeit geprüft wird und dieses entsprechend dokumentiert wird.

Arbeitgeber/Arbeitnehmer

Doppelte Haushaltsführung bei beiderseits berufstätigen Lebensgefährten

Ob eine beruflich veranlasste doppelte Haushaltsführung vorliegt, hängt u. a. auch von der Feststellung ab, wo sich der Mittelpunkt des Lebensinteresses eines Arbeitnehmers befindet. Hält sich ein Arbeitnehmer zusammenmit einem Lebensgefährten in dem beruflich begründeten Zweithaushalt auf, bedeutet das noch nicht, dass dort auch der Lebensmittelpunkt liegt.

Die außerhalb des Beschäftigungsortes gelegene Wohnung eines Arbeitnehmers kann dessen Lebensmittelpunkt darstellen, auch wenn er sich den überwiegenden Teil des Jahres mit seinem Lebensgefährten am Beschäftigungsort aufhält. Hier kommt es auf die Gesamtwürdigung des Einzelfalles an. 

Mit diesem Urteils des Bundesfinanzhofs wird die bisher geltende Rechtsauffassung für Berufstätige  auch auf unverheiratete Lebensgefährten ausgedehnt.

Gesundheitsbewußtes Verhalten wird belohnt

Mal eine positive Nachricht: Erstattungen im Rahmen eines Bonusprogramms dürfen nicht die als Sonderausgaben abzugsfähigen Krankenversicherungsbeiträge mindern! Nach Auffassung des BFH handelt es sich um eine Abgeltung vom Steuerpflichtigen getragenen gesundheitsbezogenen Aufwendungen. Es kann sich also lohnen, ggf. fehlende Voraussetzungen zum Bonuserhalt noch zu erfüllen.

Steuerklassenwechsel kann sich lohnen

Ehepaare oder eingetragene Lebenspartner sollten prüfen, ob sich ggf. ein Steuerklassenwechsel lohnt. Dies ist bspw. der Fall, wenn die Ehe- oder Lebenspartner deutlich unterschiedliche Einkommen haben. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Anders kann es sein, wenn ein Partner mit geringerem Einkommen Lohnersatzleistungen zu erwarten hat. Hintergrund: die Lohnersatzleistungen werden auf Basis des Nettoverdienstes ermittelt. Die Wahl der Steuerklasse III führt unter Umständen zu deutlich höheren Bezügen. Der Besserverdienende muss dann zwar unterjährig einen deutlich höheren Steuerabzug in der Steuerklasse V hinnehmen. Aber diesen höheren Abzug erhält das Paar dann durch die Steuererklärung zurück. Ggf. kann der unterjährige hohe Steuerabzug auch schon mit Freibeträgen gemildert werden.

Ein komplexes Thema bei dem wir Ihnen gerne beratend zur Seite stehen.

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